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Aktuelles

Energieminister Wolfgang Hattmannsdorfer, Innovations- und Infrastrukturminister Peter Hanke und Deregulierungsstaatssekretär Sepp Schellhorn präsentierten am 16. Jänner 2026 die Industriestrategie Österreich 2035. Es werden erstmals neun Schlüsseltechnologien und Stärkefelder definiert. Für gezielte Investitionen in diese Technologien wird ein Förderbudget von rund 2,6 Milliarden bereitgestellt.

Für internationale Wettbewerbsfähigkeit und wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit entwickelt die Industriestrategie 2035 sechs Ziele:

  • Stärkung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit
  • Weiterentwicklung wirtschaftlicher Handlungsfähigkeit in und mit Europa
  • Erhöhung der Leistungsfähigkeit und Innovationskraft
  • Ausbau wirtschaftlicher Resilienz
  • Stärkung nachhaltiger und zirkulärer Produktion
  • Entwicklung des Fachkräftepotenzials

114 Maßnahmen in sieben Handlungsfeldern -

  • Forschung, Technologie & Innovation
  • Energie
  • Bildung, Fachkräfte & Arbeitsmarkt
  • Kreislaufwirtschaft, Bioökonomie & Transformation
  • Infrastruktur, Mobilität & wirtschaftliche Resilienz
  • Europa & geopolitische Herausforderungen
  • Entbürokratisierung & Finanzierung

- zur Erreichung dieser Ziele sind in der Industriestrategie aufgelistet.

Im Handlungsfeld Bildung, Fachkräfte & Arbeitsmarkt sollen Lehrberufe entlang der Schlüsseltechnologien entwickelt und das heimische Fachkräftepotential durch Aus- und Weiterbildung gehoben werden. Österreich kann seinen Fachkräftebedarf jedoch nicht zu jeder Zeit ausschließlich über den Inlandsarbeitsmarkt abdecken. Zusätzlich zum EU-Binnenmarkt soll auch auf Fachkräfte aus Drittstaaten zurückgegriffen werden. Zur Sicherung von internationalen Fachkräften sind Reformen bei der "Rot-Weiß-Rot - Karte" geplant, z. B. "Rot-Weiß-Rot - Karte für volljährige Lehrlinge", digitales One-Stop-Shop-Verfahren, Attraktivierung für Spitzenforscherinnen und -forscher aus Drittstaaten.

Die Anerkennung von ausländischen Studienabschlüssen wird bei einer bundesweit einheitlichen Kompetenzstelle abgewickelt, um Nostrifizierungen zu vereinfachen. Darüber hinaus wird die Entwicklung eines Modells geprüft, das anstatt der reinen Einzelfallprüfung und eine Prüfung von Ausbildungseinrichtungen nach deutschem Vorbild ermöglicht. Die Anerkennung von Berufsqualifikationen wird erleichtert. In diesem Zusammenhang soll auch das Pre-Check-Qualifikationsregister ausgebaut und Vorabbewertungen weiter abgesichert und ausgebaut werden.

Gemeinsam Zukunft produzieren. Industriestrategie Österreich 2035 (Bundesministerium Wirtschaft, Energie und Tourismus)