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Bundespräsident Alexander Van der Bellen erinnerte in seiner TV-Ansprache zum Nationlfeiertag, dass Österreich schon immer ein Ort der Begegnung von Menschen unterschiedlichster Herkunft war, vor allem aus den verschiedensten Ecken der ehemaligen Monarchie. Man hörte hier schon um 1900 Deutsch, Tschechisch, Polnisch, Ruthenisch, Bosnisch, Kroatisch, Serbisch, Slowenisch, Slowakisch, Ungarisch, Italienisch und Rumänisch.
Heute zählen Kroatisch, Ungarisch, Slowenisch, Tschechisch, Slowakisch und Romani zu Sprachen der Volksgruppen. Erweitert um die vielen, vielen Sprachen, die in den letzten Jahrzehnten dazu gekommen sind.
Trotz vieler neuer Themen und Veränderungen appellierte der Bundespräsident, sich "unsere Heimat doch nicht schlechtreden" lassen. "Das Fundament, auf dem dieses Land gebaut ist, (ist) stark und tragfähig:
Die Menschenrechte.
Die österreichische Bundesverfassung.
Gegenseitiger Respekt und Zusammenarbeit.
Lassen wir uns nicht einreden, dass nur gewisse Menschen in Österreich 'das wahre Volk' sind. Lassen wir uns nicht spalten. Das Volk sind schon wir alle."
TV-Ansprache von Bundespräsident Alexander Van der Bellen zum Nationalfeiertag 2026





