Aktuelles
In einer neuen EMN-OECD-Studie wird untersucht, wie Drittstaatsangehörige in EMN-Mitgliedstaaten auf dem Arbeitsmarkt mit einem Missverhältnis zwischen Qualifikationsangebot und -nachfrage konfrontiert sind. Der Schwerpunkt liegt auf Arbeitsmigrant*innen sowie Personen, die durch Familienzusammenführung ankommen, Personen mit internationalem Schutzstatus und Personen mit vorübergehendem Schutzstatus.
Auf der Grundlage der Beiträge von 25 nationalen EMN-Kontaktstellen und anhand vergleichender OECD-Analysen zur Messung des Missverhältnisses zwischen Qualifikationsangebot und -nachfrage werden in dieser Studie die wichtigsten Hindernisse wie begrenzte Sprachkenntnisse, Schwierigkeiten bei der Anerkennung von Qualifikationen und Diskriminierung aufgezeigt. Es zeigt auch, wie die Länder mit nationalen, lokalen und arbeitgebergeführten Maßnahmen reagieren, um die Anerkennung von Kompetenzen, die Sprachunterstützung und den Zugang zu einer geeigneteren Beschäftigung zu verbessern.
Die Anlaufstellen für Personen mit im Ausland erworbenen Qualifikationen (AST) wurden unter anderem auch als gutes Beispiel aus Österreich im Bereich Anerkennung ausländischer Qualifikationen genannt.
Fostering sustainable labour market integration of third-country nationals: skills matching policies and Instruments; European Migration Network - OECD joint Study, Juli 2026





