• berufsanerkennung.at
  • enic-naric-austria
  • migration.gv.at - Leben und Arbeiten in Österreich
  • migrantInnen.at

Aktuelles

Im Rahmen eines Pressegesprächs der Arbeiterkammer Wien am 16. September 2026 wurde die Studie „Geflüchtete am Arbeitsmarkt und die Vorteile qualifikationsadäquater Beschäftigung“ präsentiert. Diese wurde von FORBA durchgeführt und die Ergebnisse sind laut Arbeiterkammer Wien erschreckend eindeutig: Beschäftigung entsprechend der Qualifikation von Flüchtlingen ist in Österreich derzeit die Ausnahme.

In der Studie wurden zentrale Problemlagen identifiziert –

  • eingeschränkter und unsicherer Aufenthaltsstatus erschwert längerfristige Planung
  • langwierige und kostspielige Anerkennungsverfahren, insbesondere in reglementierten Berufen
  • hohe Anforderungen an Deutschkenntnisse, oft schon vor dem Berufseinstieg
  • Unternehmen verfügen über wenig Erfahrung mit qualifizierten Geflüchteten
  • AMS: häufig schnelle Vermittlung statt nachhaltiger Qualifizierung
  • Diskriminierung, Rassismus und psychosoziale Faktoren verstärken die Hürden

- aber auch Potentiale:

  • Viele Geflüchtete bringen nachgefragte Qualifikationen und Motivation mit.
  • Good-Practice-Beispiele aus den Interviews zeigen, wie Beschäftigung entsprechend den mitgebrachten Qualifikationen gelingen kann. Dazu gehören die Verzahnung von Sprach- und Berufsausbildung, eine möglichst individuelle Beratung und Begleitung sowie spezifische Programme für geflüchtete Frauen.
  • Geflüchtete, Unternehmen, Arbeitsmarkt und Gesellschaft profitieren langfristig von qualifikationsadäquater Beschäftigung.

Studie: Wie gelingt qualifikationsadäquate Beschäftigung von nach Österreich geflüchteten Menschen?

Geflüchtete am Arbeitsmarkt, Presseunterlagen der AK Wien