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Aktuelles

Laut der soeben erschienenen Studie "Employment of Immigrants in the European Union: Progress, Persistent Gaps, and Untapped Potential" der Rockwool Foundation Berlin ist die Beschäftigungsrate von Migranten und Migrantinnen innerhalb der EU bereits seit Jahren in Aufschwung. Dies betrifft alle Migrationsgruppen, insbesondere aber  Drittstaatangehörige und nähert sich mit 66% der Beschäftigungsrate von Inländer*innen (71,6%) und Migrant*innen aus EU-Staaten (74,8%, die höher als die Beschäftigungsrate von Inländer*innen ist).

Die Beschäftigungsraten von Drittstaatangehörigen unterscheiden sich stark vom Land zu Land (75% in Malta, 60% in Finnland). Frauen aus Drittstaaten sind nach wie vor seltener beschäftigt. Eine Hochqualifikation bedeutet in Regelfall eine höhere Employability, weniger aber bei Personen mit einem Drittstaatsabschluss.

Die Studie unterstreicht, dass die Vereinfachung der beruflichen Anerkennung sowie Abbau unnötiger Barrieren hinsichtlich Übertragbarkeit ausländischer Qualifikationen sowie die Verringerung unnötiger Lizenz- und Zertifizierungshürden einige Maßnahmen sein könnten, um den Arbeitsmarkt, der nach Arbeits- bzw. Fachkräften sucht, zu unterstützen.

Employment of Immigrants in the European Union: Progress, Persistent Gaps, and Untapped Potential; Christian Dustmann, Tommaso Frattini, Camilla Piovesan; Rockwool Foundation Berlin